Veranstaltungen

LEIPZIG LIEST im GRASSI

23. März 2017

20:30 Uhr

Der ausgestopfte Barbar (Gergely Péterfy )

Es liest der Schauspieler Ilja Richter

Moderation: Jörg Plath (Deutschlandradio Kultur)

 

Ein Hauptakteur des Romans ist die Figur des Schwarzafrikaners Angelo Soliman. Er war zur Zeit der Aufklärung in Wien eine berühmte Persönlichkeit: Der Freimaurer und zahlreicher Sprachen mächtige Naturwissenschaftler von Format kam im Kindesalter als Sklave, gleichsam ein "exotisches Geschenk", von Afrika nach Europa. Dank den Erziehungstheorien seiner Zeit bekam er am Fürstenhof eine hervorragende Ausbildung und wurde zu einem brillanten Geist seiner Epoche. Angelo war zugleich Jahrmarktsattraktion, lebende Statue der Fremdheit, und der nach seinem Tod zum Symbol der Verhöhnung der Menschlichkeit wurde. Dass jemand von seinen eigenen Freunden ausgestopft werden muss, ist eine wahrlich absurde Situation. Soliman kannte nämlich den Doktor und auch Franz Thaller, den Hofbildhauer, er war mit ihnen befreundet. Letzterer hat von Solimans totem Körper eine Gipsmaske angefertigt, anhand derer eine Holzstatue Solimans entstand.

Was bedeutet es, in der Welt fremd zu sein? Als die beiden Freunde, der ungarische Dichter in der ungarischen Nationaltracht und der dunkelhäutige "Lakai" in bunten Seidenkleidern über den Wiener Graben flanierten, war es sicher schwer zu entscheiden, welcher der beiden hier fremder war.

Gemeinsam mit dem Collegium Hungaricum Berlin

 

Eintritt: 4/3 Euro, mit Buchmesseausweis frei

 


 

UNGARN AUF DER LEIPZIGER BUCHMESSE 2017

VERANSTALTUNGEN IM PROGRAMM LEIPZIG LIEST!

  

Ungarn nimmt wie jedes Jahr auch 2017 auf der Leipziger Buchmesse mit einem literarischen Programm im Rahmen von „Leipzig liest!“, dem größten Lesefest Europas, teil, sowie mit einem außergewöhnlichen Buchmessestand, der von der mehrfach mit dem German Design Award Gold ausgezeichneten ungarischen Kreativteam LEAD82 entworfen wurde.

 

Ungarns Teilnahme auf der Leipziger Buchmesse 2017 wird

im Rahmen des Publishing Hungary Programms durch das Collegium Hungaricum Berlin realisiert und durch das Ungarische Ministerium für Auswärtiges und Außenhandel sowie den Ungarischen Nationalen Kulturfonds gefördert.

 

 

DAS PROGRAMM

Donnerstag, 23.3.2017

 

20:30 Uhr

 

Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig │ Johannisplatz 5-11 │ 04103 Leipzig

Der ausgestopfte Barbar

Lesung mit Ilja Richter und Gergely Péterfy

 

Moderation: Dr. Jörg Plath, Deutschlandradio Kultur

 

Ein fulminanter Roman über Soliman, Wiens „edlen Wilden“, zwischen Freimaurerlogen und Kaiserhof des 18. Jh. Ausgestopft und zur Schau gestellt – Schicksal des exotisch Fremden und einer aufgeklärten Freundschaft im 18. Jh.

Gergely Péterfys neuer Roman führt in die Wiener Gesellschaft des 18. Jahrhunderts, geschildert wird die historisch verbürgte Geschichte Angelo Solimans, der als Kind von Sklavenhändlern geraubt, von Fürstenhof zu Fürstenhof verkauft und schließlich nach seinem Tod im Naturalien-Cabinett Kaiser Franz II. zur Schau gestellt wurde. Es geht aber auch um die Freundschaft zwischen Soliman und dem ungarischen Baron Ferenc Kazinczy, Philosoph und Spracherneuerer – auch er ein von der Gesellschaft Verstoßener.

 Das Romangebäude ist raffiniert konstruiert, zeugt von einer akribischen Quellenarbeit, aber auch von der Lust an der Fiktion. Der vorgeführte Umgang der Gesellschaft mit dem exotisch Fremden stellt unübersehbar höchstaktuelle Parallelen zur ungarischen Gegenwart her. In Ungarn wurde der Roman 2015 zum besten Buch des Jahres gekürt, György Buda hat nun eine kongeniale deutsche Übersetzung beim ambitionierten Wiener Nischen Verlag vorgelegt.

Gergely Péterfy, geboren 1966, war Dozent für Klassische Philologie, arbeitete für Rundfunk und Fernsehen sowie als Herausgeber verschiedener Literaturzeitschriften. Auf Deutsch erschien 2008 der Roman Baggersee.

Gergely Péterfy: Der ausgestopfte Barbar. Nischen, Wien, 2016

Eine Veranstaltung des Publishing Hungary Programms und des Collegium Hungaricum Berlin im Rahmen des Lesefestes Leipzig liest! der Leipziger Buchmesse 2017

mit Förderung des Ungarischen Ministeriums für Auswärtiges und Außenhandel sowie des Ungarischen Nationalen Kulturfonds.

 

FREITAG, 24.3.2017

 

21:00 UHR

 

UT CONNEWITZ

Wolfgang-Heinze-Straße 12a │ 04277 Leipzig │ www.utconnewitz.de

Das Eine. Artefakt im Maschinentakt.

Lyrikperformance mit Livemusik

 

Mit Orsolya Kalász (Berlin), Vazul Mándli (Berlin),  Huba Ratkóczi (Budapest), Kinga Tóth (Budapest/Berlin/Jena)

 

Ein Rauschen von Liebesgedichten, Wappentieren, High-Tech-Maschinen, von E-Gitarre, Flöten- und Santurklängen mit Videoprojektion.

 

Die Lyrikerinnen Orsolya Kalász (1964) und Kinga Tóth (1983), Vertreterinnen zweier Generationen mit einem ganz unterschiedlichen Zugang zum bravurösen Spiel mit der Sprache, stellen in einem performativen Wechselspiel mit der Band HubaVazul ihre jeweils neuen Gedichtbände vor.

 

In dem im Februar 2017 mit dem Peter-Huchel-Preis gewürdigten Band Das Eine von Orsolya Kalász begegnen wir durch Wappen und Tiere der Spannung zwischen Denken und Lieben.

 

In Kinga Tóth´s Lyrikband Wir bauen eine Stadt, werden Menschen zu Maschinen und Maschinen vermenschlicht, beide zu einem geschlechtslosen Mensch-Maschinen-Artefakt zusammengebaut, kühn und cool.

 

Die Band HubaVazul ist die neueste Initiative von Andyvazul und Huba Raktóczi, eine Zwei-Mann-Formation mit immer anderen Gästen. Ihre im Blues verwurzelte, stark improvisative und psychodelische Musik spielen sie auf egzotischen Instrumenten wie Santur, Violaphone, verschiedenen Maultrommeln, Kazoo, Duduk und ähnlichen. Durch elektronische Loops und verrückte Effekte leihen sie ihrer Musik einen ganz besonderen, spannenden Klang, der immer den Zauber des Moments einfängt und sich nie wiederholt.

Huba ist eine unumgängliche Gestalt der ungarischen Underground-Musikszene, er spielt in unzähligen Bands Gitarre und Bassgitarre. Sein intensives, aus der Tiefe kommendes Spiel ist unverwechselbar mit seiner eigenen Klangwelt verbunden. Zur Zeit spielt er mit Napokon, Seen, Soulbreakers, The Doors Memorial, Hubstation und natürlich in HubaVazul.

Vazul ist ein international bekannter und bewanderter Mundharmonika-Virtuose, der aber auf Santur, Flöte oder selbst gebauten Instrumenten spielt. Sein leidenschaftliches Spiel ist sofort erkennbar und reißt einen durch Loops und Effekte mit in ferne Welten. Diese hat er selbst von Rom über Berlin bis nach New York und Texas selbst mit Musik gefüllt, in gemeinsamen Auftritten mit der ursprünglichen Blues Brothers Band, mit Jean-Paul Bourelly oder mit dem von den Platten von John Lennon, Pink Floyd und David Bowie bekannten Andy Newmark.

Orsolya Kalász: Das Eine, Brueterich Press, Berlin, 2016

Kinga Tóth: Wir bauen eine Stadt, parasitenpresse, Köln, 2016

 

http://andyvazul.wix.com/hubavazul
www.andyvazul.com

http://tothkinga.blogspot.de/

 

Eine Veranstaltung des Publishing Hungary Programms und des Collegium Hungaricum Berlin im Rahmen des Lesefestes Leipzig liest! der Leipziger Buchmesse 2017

mit Förderung des Ungarischen Ministeriums für Auswärtiges und Außenhandel sowie des Ungarischen Nationalen Kulturfonds.

 

Samstag, 25.3.2017

 

21:30 Uhr

 

naTo │ Karl-Liebknecht-Str. 46 │04275 Leipzig

 

 

Von der unendlichen Ironie des Seins

Junge engagierte, vielfältige Stimmen aus Literatur und Kunst zu Ungarn und Europa:

die horen 

Performative Lesung mit Live Musik und Videoprojektion mit den Autoren:

 

Zoltán Danyi (Zenta, Serbien)

Judit Hidas (Budapest)

Gergely Péterfy (Budapest)

János Térey (Budapest)

 

Moderation: Dr. Jörg Plath (Berlin)

 

Musik: HubaVazul (Budapest/Berlin)

 

Videoprojektion: VJ Vince Varga (Budapest)

 

Seismografisch sensibel und engagiert erkundet die gegenwärtige ungarische Literatur die gesellschaftliche Gemengelage, sei es die traumatisch erlebte und lange verdrängte Vergangenheit, die schwierige Situation der in der Diaspora lebenden Ungarn oder den Alltag einer zutiefst gespaltenen Gesellschaft.

 

Eine neue Generation ist dabei, sich zu Wort zu melden und frische Impulse zu setzen. Der im Dezember letzten Jahres von Agnes Relle herausgegebene horen-Band versammelt zeitgenössische Lyrik, Prosa und Essayistik, Kafkaeskes, Groteskes, aber auch Poetisches und Realistisch-Dokumentarisches.

 

Neben in Deutschland bereits bekannten und geschätzten Autoren sind auch neue Stimmen erstmals in deutscher Übersetzung zu entdecken. János Térey, Gergely Péterfy, Judit Hidas und Zoltán Danyi lesen aus ihren Texten und geben im Gespräch mit dem Journalisten und Literaturkritiker Jörg Plath Einblick in diese lebendige Literaturszene. 

Die neueste Ausgabe des horen-Bandes veröffentlicht zudem erstmals auf Deutsch l neue Texte u.a. von István Kemény, Krisztina Tóth, Edina Szvoren, János Háy, András Forgách, Márió Z. Nemes, Attila Bartis, László F. Földényi,, Judit Hidas, János Térey, Ágnes Heller, János Marno, Gergely Péterfy, Zoltán Danyi, Lajos Parti Nagy und Péter Esterházy.

 

Die Lesung wird durch die Band HUBAVAZUL  und eine grandiose Videoprojektion des Medienkünstler VINCE VARGA begleitet. HUBAVAZUL ist eine Zwei-Mann-Formation von Endre Vazul Mándli und Huba Ratkóczi, die eine im Blues verwurzelte, stark improvisative und psychodelische Musik auf exotischen Instrumenten wie Santur, Violaphone, verschiedenen Maultrommeln, Kazoo, Duduk und ähnlichen spielt. Durch elektronische Loops und verrückte Effekte leihen sie ihrer Musik einen ganz besonderen, spannenden Klang, der immer den Zauber des Moments einfängt und sich nie wiederholt.

Von der unendlichen Ironie des Seins. Ungarische Ungereimtheiten

Zusammengestellt von Agnes Relle unter Mitarbeit von Christine Schlosser

REIHE: die horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik.

Hg. von Jürgen Krätzer, Bd. 264, 61. Jahrgang, Wallstein Verlag, 2016

Eine Veranstaltung des Publishing Hungary Programms und des Collegium Hungaricum Berlin im Rahmen des Lesefestes Leipzig liest! der Leipziger Buchmesse 2017

mit Förderung des Ungarischen Ministeriums für Auswärtiges und Außenhandel sowie des Ungarischen Nationalen Kulturfonds.

  


 

Gergely Péterfy: Der ausgestopfte Barbar

Do, 16.02.2017, 19.30 Uhr 

Literaturhaus Salzburg - Strubergasse 23. Salzburg

Genre: Lesung & Gespräch (ungarisch/deutsch)

Veranstalter: prolit

 

Eintritt: € 8/6/4

Übersetzung: György Buda

„Vor zehn Jahren, als ich anfing, die Welt des Soliman-Buchs zu erfinden, zeichneten sich Feudalismus und autoritäre Herrschaft lediglich als historische Kulissen ab. Als ich das Buch beendete, tobte bereits der politische Wahnsinn unserer Tage, und so kann es aus einer aktualisierenden Perspektive gelesen werden. Ich habe nichts gegen so eine Leseart, hoffe aber, dass die Aktualität des Buches so schnell wie möglich vergeht.“

 

Der neue Roman Gergely Péterfys ist das Ergebnis zehnjähriger Arbeit, genauer Recherche und einer perfekt durchdachten Komposition. Er führt in das Wien des 18. Jahrhunderts, genauer in die Hofburg als eines der Machtzentren der Habsburger Monarchie. Seine zentrale Figur, Angelo Soliman, bewegt sich in Freimaurerkreisen, tauscht sich mit Wissenschaftern aus und unterhält beste Beziehungen zu Kaiser Joseph II. Aufgrund seiner Hautfarbe wird er dennoch als Jahrmarktsattraktion behandelt. Sein Leichnam wird im Hof-Naturalien-Cabinet in der Wiener Hofburg zur Schau gestellt.

 

Anhand der historischen Figur des Hofmohren Angelo Soliman, der als Kindersklave nach Wien kam, an Fürstenhöfen ausgebildet wurde und als einer der klügsten Köpfe seiner Generation galt, zeichnet Péterfy eine exemplarische und mehr als aktuelle Geschichte des Umgangs mit „dem Fremden“ nach.

 

Gergely Péterfy, geboren 1966, war Universitätsprofessor, Moderator von Kultursendungen, Chefredakteur verschiedener Literaturjournale; Veröffentlichungen auf Deutsch u.a.: „Baggersee“ (2004). „Der ausgestopfte Barbar“ ist im Nischen Verlag erschienen.

 


 

Wir sind in MUMOK
Museumsquartier - Arena 21, Ovalhalle, Freiraum
10-11 Dezember 10-19 Uhr
Eintritt frei!

 

 

Bücher des Nischen Verlages
Wir frauen uns auf unsere LeserInnen!
Am Samstag und am Sonntag um 16 Uhr signiert Paul Lendvai das Buch Orbans Ungarn.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

Lesung im Hof 7

Gergely Péterfy liest aus seinem Roman „Der ausgetopfte Barbar”

13. Dezember 18.00 Uhr

Hörsaal 1 Abteilung für Finno-Ungristik

Spitalgasse 2-4,  Hof 7

A - 1090 Wien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

DONAU LOUNGE

Literatur und Kultur aus den Donauländern

Täglich vom 9.-13. November 2016

Messe Wien, Halle D, Trabrennstrase 5, 1020 Wien

Donau Lounge Bühne Messeeintritt

Sonntag 13. November

14.00 Gergely Péterfy (HU): "Der ausgestopfte Barbar" – Lesung und Gespräch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Der Nischen Verlag lädt ein zur Buchpräsentation

Der ausgestopfte Barbar von Gergely Péterfy

Montag, 31. Oktober 2016, 18.00 Uhr

Oratorium der Österreichischen Nationalbibliothek

 

Josefsplatz 1, 1015 Wien

Telt ház fogadta Péterfy Gergelyt bécsi könyvbemutatóján:

http://librarius.hu/2016/11/02/telt-haz-fogadta-peterfy-gergelyt-becsi-konyvbemutatojan/

 

  

 

 

Der Autor und Historiker Philipp Blom spricht über Angelo Soliman

Gergely Péterfy und der Übersetzer György Buda lesen aus dem Buch

Moderation:

Paul Lendvai

Im Anschluss bittet der Nischen Verlag zu Wein, ungarischen Pogatschen und anderen Köstlichkeiten

u.A.w. g:

 

Dr. Barbara Brunner / Ez az e-mail cím a spamrobotok elleni védelem alatt áll. Megtekintéséhez engedélyeznie kell a JavaScript használatát.  / 06246-73 955

 

 

 

 

 

Gergely Péterfy

Der ausgestopfte Barbar

Aus dem Ungarischen von György Buda

560 Seiten, 130x204

Gebunden mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-9503906-2-9

Preis: € 28,-

 

 

 

 

Dass jemand von seinen eigenen Freunden ausgestopft werden muss, ist eine wahrlich absurde Situation.

So geschehen mit Angelo Soliman, der als Kindersklave um etwa 1720 nach Wien kam, dort an verschiedenen Fürstenhöfen eine vielfältige Bildung genoss und in späteren Jahren einer der brillantesten Geister seiner Epoche war. Er bewegte sich in den Kreisen der Freimaurer, pflegte auch gute Beziehungen zu Kaiser Joseph II, zu Fürsten und zu namhaften Wissenschaftlern seiner Zeit. Angelo Soliman war aber ob seiner Hautfarbe auch eine Jahrmarktsattraktion, eine lebende Figurine der Fremdheit - und daher wurde nach seinem Tod seine Haut auf eine Statue aus Holz gespannt und als namenloses Exemplar seiner "Rasse" im Hof-Naturalien-Cabinet (dem Vorgänger des Natur-Historischen Museums in Wien) ausgestellt, bis sie in einem Feuer bei den Kämpfen des Jahres 1848 vernichtet wurde.

 

"Der ausgestopfte Barbar" ist aber mehr als nur die Geschichte des Angelo Soliman.

 

Der ungarische Schriftsteller Gergely Péterfy lässt Gräfin Sophie Török, der Witwe des herausragenden Literaten und epochalen Spracherneuerers Ferenz Kazinczy und Freund Solimans die Geschichte dieser beiden bemerkenswerten Männer erzählen. Kazinczy wurde der Teilnahme an einer Verschwörung beschuldigt und war 2387 Tage eingekerkert, darunter sogar in der Festung Kufstein. Wie sein Freund Soliman bemühte er sich bis an sein Lebensende vergeblich, die Welt durch die Vermittlung von Einsichten und Wissen ein wenig besser zu machen.

 

So ist dieses grandiose Buch auch zu lesen als eine Parabel auf die menschliche Bosheit und Dummheit, die die Ideale des Geistes und der Schönheit vernichten. Dass bei allen geschilderten Skurrilitäten immer wieder Humor durchblitzt, macht diesen Roman noch faszinierender.

 

Über die ungarische Originalausgabe:

Das Buch Gergely Péterfys, Der ausgestopfte Barbar, war in den letzten Jahren einer der größten Erfolge auf dem ungarischen Buchmarkt. Im Jahr seines Erscheinens, 2015, erhielt es den angesehenen nicht staatlichen Literaturpreis Aegon, es erlebte bisher 5 Auflagen von insgesamt 15.000 Exemplaren.

 

Gergely Péterfy

Schriftsteller, Drehbuchautor, Lektor, er diplomierte im Fach Latein-Griechisch an der ungarischen Universität der Wissenschaften ELTE.

Gergely Pétery schreibt regelmäßig kritische Kommentare über die politische und soziale Lage in Ungarn.

In deutscher Sprache erschienen:

Baggersee (original: Bányató), Zsolnay Verlag 2008, aus dem Ungarischen von Ágnes Relle

 

  


 

Frankfurter Buchmesse - Nischen Verlag

Balassi Institut Hungarian Cultural Institut Stuttgart

Internationaler Dialog - International Stage Halle 5. 1. A 128

19. Oktober 22. Oktober 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 


Montag, 20. Juni 2016, 19.00 Uhr

LESE.AUSLESE

Katja Gasser und Cornelius Hell 

präsentieren und kommentieren literarische Neuerscheinungen

 

Moderation: Manfred Müller

Im Anschluss Erfrischungen.

Die Veranstaltung findet bei freiem Eintritt in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur,

Palais Wilczek, Wien I., Herrengasse 5, statt.

 

 

Tel. 533 81 59, Fax 533 40 67, E-mail: Ez az e-mail cím a spamrobotok elleni védelem alatt áll. Megtekintéséhez engedélyeznie kell a JavaScript használatát.        www.ogl.at

Folgende Bücher werden vorgestellt:

Goran Vojnović: Vaters Land. Aus dem Slowenischen von Klaus Detlef Olof. Folio Verlag

Marjana Gaponenko: Das letzte Rennen. Verlag C. H. Beck

Bachtyar Ali: Der letzte Granatapfel. Aus dem Kurdischen (Sorani) von Ute Cantera-Lang und Rawezh Salim. Unionsverlag

Katharina Winkler: Blauschmuck. Suhrkamp Verlag

Dževad Karahasan: Der Trost des Nachthimmels. Aus dem Bosnischen von Katharina Wolf/Grieshaber. Suhrkamp Verlag

Eva Schmidt: Ein langes Jahr. Verlag Jung und Jung

Ferenc Barnás: Ein anderer Tod. Aus dem Ungarischen von Eva Zador. Nischen Verlag

Péter Esterházy: Die Markus-Version. Aus dem Ungarischen von Heike Flemming. Hanser Berlin

 


 Grenzenlos lesen

Internationales Literturfestival - Lockenhaus
17 bis 19 Juni 2016
 

Im Rahmen des Lesefestes "Grenzenlos lesen" in Lockenhaus/Burgenland stellt Zsóka Lendvai am 18. Juni den Nischen Verlag vor, eingeladen ist auch der ungarische Autor mit seinem Roman "Der ausgestopfte Barbar", der in Kürze - übersetzt von György Buda - in deutscher Sprache erscheinen wird.


www.grenzenloslesen.at

  

Gabriele Madeja, Gergely Péterfy und Ernst A. Grandits 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

LESUNG und GESPRÄCH mit Lajos PARTI NAGY
am Mittwoch, dem 11. Mai 2016 um 19.00 Uhr
am Institut für Theoretische und... Angewandte Translationswissenschaft

Merangasse 70/EG, 8010 Graz 

Lajos PARTI NAGY: Der wogende Balaton
(Nischen Verlag, Übersetzer: György Buda)

 

 

Organisation, Moderation und Gespräch: Zita Veit
Gespräch: Eszter Németh
Dolmetscherin: Julia Scala
Lesung der deutschen Texte: Bernhard Riedler
Eine Veranstaltung des Fachbereichs Ungarisch des Instituts für Theoretische und Angwandte Translationswissenschaft und des Nischen Verlags
Eintritt frei

 

  

 

 

 


 

FERENC BARNÁS: EIN ANDERER TOD

Am Donnerstag, den 21. April 2016 um 19 Uhr bei Orlando:

Übersetzerin Eva Zador liest aus:

Ferenc Barnás: Ein anderer Tod. Roman (Nischen Verlag)

 

Autor Ferenc Barnás im Gespräch mit Cornelius Hell.

 

    

 

 

Ein ehemaliger Universitätsdozent in Budapest fällt psychisch und existenziell ins Bodenlose. Ein in Deutschland lebender Kellner entwickelt Schlafstörungen und bringt sich um. Eine ungarische Aristokratin pendelt zwischen ihren Leben als Klempnerin, als Taxifahrerin und als Schutzengel eines der bedeutendsten ungarischen Autoren des 20. Jahrhunderts. 
Die Geschehnisse in einem Genfer Restaurant werden rekonstruiert und zeigen eine enge Verbindung mit den blutigen Ereignissen in Bosnien. Momentaufnahmen aus dem ungarischen Alltag nach der Wende ... 
Die parallele Erzählung der verschiedenen Handlungsstränge weckt die Spannung, dieses literarische Geflecht – wie in einem guten Krimi – zu enträtseln. "Ein anderer Tod" ist der groß angelegte schriftstellerische Versuch, die verborgenen Zusammenhänge zwischen persönlichem Schicksal und Zeitgeschichte aufzuzeigen.

(Text: Verlag)

Erstmals unter dem Titel Másik halál 2012 im ungarischen Verlag Kalligramm veröffentlicht, wurde der Roman 2013 mit dem Aegon-Literaturpreis ausgezeichnet.

 

 

 

Ferenc Barnás, 1959 in Debrecen geboren, studierte Literatur und Ästhetik in Debrecen, Budapest und München. Barnás unterrichtete in verschiedenen Gymnasien mit künstlerischem Schwerpunkt sowie am Lehrstuhl für Kulturgeschichte der Budapester Universität. Von 1994 bis 2000 war er als freischaffender Schriftsteller tätig und verbrachte jährlich mehrere Monate als Straßenmusiker in Deutschland, der Schweiz, England, Frankreich, Italien und Österreich. Seit dem Jahr 2000 arbeitet er als Museumswärter.

Barnás hat bereits drei weitere Romane publiziert: Az élösködö (Der Parasit), Bagatell (Bagatelle),sowie A kilencedik (Der Neunte). Letzterer wurde auch in englischer Sprache herausgegeben und 2010 für die Auszeichnung als beste ausländische Romanübersetzung (Three Percent, USA) sowie für den internationalen Literaturpreis IMPAC Dublin nominiert. Der Nischen Verlag veröffentlichte ihn 2015 in deutscher Übersetzung von Eva Zador. Ferenc Barnás erhielt 2001 den Márai-Preis und 2006 den Déry-Preis.

(Quelle: Homepage des Autors)

 

Cornelius Hell, geboren 1956 in Salzburg. 1984-1986 Lektor für deutsche Sprache, österreichische Literatur und Landeskunde an der Universität Vilnius. 2002-2008 Feuilleton-Chef der Wochenzeitung Die Furche. Literaturkritiker und Essayist, Autor von etwa 200 Sendungen für den ORF und den Bayerischen Rundfunk, lebt in Wien. Zahlreiche Übersetzungen aus dem Litauischen (Lyrik, Prosa, Theater), Neueste Publikationen:Lesereise Budapest. Der frivole Charme der Brückenstadt. Picus Verlag, Wien 2012 (=Picus Lesereisen), Lesereise Ungarn. Donaublick und Pusztatraum. Picus Verlag, Wien 2013 (=Picus Lesereisen)

 

 

Ferenc Barnás: Ein anderer Tod. Aus dem Ungarischen von Eva Zador. Nischen Verlag 2016. Gebunden, 360 Seiten. € 22,00.

Der Eintritt ist wie üblich frei, Spenden für Ärzte ohne Grenzen sind willkommen. Der ORLANDO Literatur- und Kulturkeller ist über einen Stiegenabgang erreichbar. Im Anschluss wird zu Pogatschen und ungarischem Wein gebeten.

 


 

 

LESUNG KRISZTINA TÓTH

IM RAHMEN VON DEPENDANCE OST
DIENSTAG, 23. FEBRUAR, 19 UHR
ORT: COLLEGIUM HUNGARICUM WIEN
1020 WIEN, HOLLANDSTRASSE 4
EINTRITT FREI

Eine Kooperationsveranstaltung von Literaturhaus NÖ und Collegium Hungaricum Wien

Krisztina Tóth
(Ungarn / Writer in Residence in Krems)

Krisztina Toth, in Budapest geboren, gehört zu den renommiertesten ungarischen Lyrikerinnen und Prosaautorinnen der Gegenwart. Neben ihrer Lehrtätigkeit für kreatives Schreiben und der Übersetzung französischer Poesie ins Ungarische, ist sie auch in der Bildhauerei bewandert.

Ihr erstes deutschsprachiges Buch Strichcode erschien 2012 (Berlin Verlag), 2013 folgte Pixel im Nischenverlag, wo auch 2015 der vielbeachtete Roman Aquarium herauskam – eine herausragende Kindheitsgeschichte, unsentimental und in ihrer besonderen Darstellungskraft kühl, klar „von einer kristallinen Härte, die an die Nieren geht“ (Falter) – eine Fähigkeit im narrativen Werk der Autorin, die ihr in der Prosa grundsätzlich bescheinigt wird.

Für Aquarium war Krisztina Toth gemeinsam mit ihrem Übersetzer György Buda für den Internationalen Literaturpreis nominiert. Der Band stellt drei Frauen in den Fokus – Großmutter, Mutter und Tochter, die einer jüdischen Roma-Familie entstammen und in der bedrückenden ungarischen Nachkriegsära gegen Armut, Hoffnungslosigkeit und Tristezza kämpfen.

„Die Figuren des Romans sind in ihrer Verlorenheit und Abweichung vom ‚Normalen‘ mit Humor und stets ohne Ressentiment gezeichnet zwischen Absurdität und Skurrilem. (...) Tóth unterstreicht dies mit minutiösen Beschreibungen von Begleitumständen und einer sprachlichen Geruchsspur, die von Schweiß, Blut, ungewaschenen Kleidern, Müll, billigem Essen oder Fäulnis im titelgebenden Aquarium erzählt. Die Übersetzung von György Buda ist österreichisch gefärbt, aber ebenso liebevoll.“

(Jurykommentar zur Shortlist-Nominierung 2015) 

 


 

Krisztina Tóth Aquarium Lesung und Gespräch (ungarisch/deutsch) Montag,25.1. 19.30 Literaturhaus Salzburg 

Übersetzung: Eva Pap „Sie war überhaupt nicht wie eine normale Großmutter: Sie trug Lippenstift, kleidete sich mit nervtötender Geschmacklosigkeit und log fortwährend. (…) Klari-Oma las anlässlich ihrer nächtlichen Abfallcontainerrunden unzählige alte Fotos auf, die sie dann den Nachbarn unter Vorbringung erfundener Geschichten zeigte. Selbst Romy Schneider hatte sie einmal in die Verwandtschaft einbezogen (…)“ Komik und Tragik liegen nah beisammen im Roman der ungarischen Autorin Krisztina Tóth, der das Leben dreier Generationen an der Peripherie Budapests einfängt. Die Überlebensstrategien kleiner Leute, die sowohl der eigenen Mittellosigkeit als auch der drückenden Atmosphäre im sozialistischen Ungarn entgegengesetzt werden, sind der Not ebenso geschuldet wie der Notwendigkeit, sich inmitten wirrer Verhältnisse mit Würde und persönlicher Freiheit auszustatten. Witz und Lakonie bestimmen den Grundton des Erzählten und lassen sichtbar werden, wie alltäglich das Groteske ist und wie skurril erscheinen kann, was sich als „Normalität“ präsentieren will. „Offene Geheimnisse sensibler zu erfassen ist nicht möglich“ (Péter Nádas über Krisztina Tóths Erzählband „Strichcode“) Krisztina Tóth, geboren 1967, studierte Kunst und arbeitete als Bildhauerin, bevor sie sich als Lyrikerin und Prosaautorin einen Namen machte. Sie lehrt Kreatives Schreiben und übersetzt aus dem Französischen. Vielfache Auszeichnungen, Veröffentlichungen u.a.: „Strichcode“ (15 erzählte Begebenheiten, 2012), „Pixel“ (Erzählungen, 2013). „Aquarium“ erschien in der Übersetzung von György Buda im Nischen Verlag.

 


 

Lesung im Hof 7

17. November 2015

18.00 Uhr

Unicampus, Hof 7

Abteilung für Finno-Ugristik

Hörsaal 1

Spitalgasse 2-4, 1090 Wien

László Szilasi liest aus seinem Roman „Die dritte Brücke“

Eine Veranstaltung der Finno-Ugristik Wien und des Nischen Verlages mit

Eva Zador (Übersetzerin), Andrea Seidler (Moderatorin)

Krisztina Tóth auf der Frankfurter Buchmesse
Aquarium – Lesung und Gespräch mit der Autorin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

DONAU LOUNGE Literatur und Kultur aus den Donauländern

Täglich 12.-15. November 2015

Messe Wien,  Trabrennstraße 5, 1020 Wien

 

Donau Lounge Bühne, Halle D

Sonntag 15, November
László Szilasi: Die dritte Brücke - Lesung und Gespräch
Moderation: Cornelius Hell
Liest: Eva Zador


Die Donau Lounge ist vom Balassi Institut - Collegium Hungaricum Wien und dem Danube Cultural Cluster in Anlehnung an die Europäische Donauraumstrategie entwickelt worden. 

 

Buchmesse Wien - Buchpräsentation: László Szilasi: Die dritte Brücke -  Der Moderator: Cornelius Hell, der Autor: László Szilasi und die Übersetzerin: Eva Zador

 

 

 


 

 

 

Lesezelt, Signierzelt
Moderation: Lerke von Saalfeld, freie Kulturjournalistin. In deutscher Sprache liest: Sofie Alice Miller. Im Anschluss Signierstunde.

 

 

 

 


 

Internationaler Literaturpreis 2015

Berlin 08.Juli
Krisztina Tóth, György Buda

 

 


 

Ferenc Barnás:

DER NEUNTE

Lesung und Gespräch

am 20. Mai 2015

 

um 19.00 Uhr im .CHB

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Alte Schmiede

Schönlaterngasse 9.

29. 4. Mittwoch

19.00 

Neue Literatur aus Ungarn im Wiener Nischen Verlag • Begrüßung: Zsóka Lendvai (Verlegerin)

 

KRISZTINA TÓTH (Budapest) AQUARIUM. Roman (Akvárium, Magvető, 2013; deutsch von György Buda, Nischen Verlag, 2015) •

 

FERENC BARNÁS (Budapest) DER NEUNTE. Roman (A kilencedik, Magvető, 2006; deutsch von Eva Zador, Nischen Verlag, 2015) •

Einleitung und Gespräch mit den Autorengästen: CORNELIUS HELL (Literaturkritiker und Übersetzer), unter Mitwirkung von György Buda

 

Zugänglichkeit zu allen Räumlichkeiten barrierefrei oder durch den Lift gegeben. Parkplatz für Menschen mit Behinderung vor dem Haus Schönlaterngasse 11

 

Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen der Alten Schmiede

 

  


 

 

Ferenc BARNÁS & Krisztina TÓTH

lesen aus ihren Werken

Moderation: Andrea SEIDLER

PROSA IM HOF 7

28. APRIL 2015, 18.00 UHR

EVSL/ FINNO-UGRISTIK, SPITALGASSE 2-4, HOF 7, 1090 WIEN - HS 1

EINE GEMEINSAME VERANSTALTUNG DES NISCHEN VERLAGS UND

DER ABTEILUNG FÜR FINNO-UGRISTIK DER UNIVERSITÄT WIEN

28. APRIL 2015, 18.00 UHR

EVSL/ FINNO-UGRISTIK, SPITALGASSE 2-4, HOF 7, 1090 WIEN - HS 1

EINE GEMEINSAME VERANSTALTUNG DES NISCHEN VERLAGS UND

 

DER ABTEILUNG FÜR FINNO-UGRISTIK DER UNIVERSITÄT WIEN

 

 

          

 


 

 

UNGARN auf der Leipziger Buchmesse 2015

Leipzig Liest

12.-15. Marz 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 


 

DONAU LOUNGE
Messe Buch Wien 2014
Literatur und Kultur aus den Donauländern

István Kerékgyártó: rükwärts
Lesung:Stefan Bernhard, Gespräch und Moderation:György Buda
In jeder auch einzeln lebensfähigen Geschichte dieses Buches wird ein Lebensabschnitt eines restlos scheiternden Mannes erzählt, rückwärts, vom Ende bis zu den Anfängen noch vor seiner Geburt.

Iván Sándor: Husar in der Hölle - 1914
Lesung:Stefan Bernhard, Gespräch und Moderation:György Buda
Ein einzigartiger spannender Roman über die Höllenfahrt eines als Husar kämpfenden jungen Ungarn an allen Fronten des Ersten Weltkrieges.

 

 

    

      

 


 

LESUNG UND GESPRÄCH MIT DEM AUTOR ISTVÁN KERÉKGYÁRTÓ

Theater tri-bühne Stuttgart

In deutscher Sprache

DAUER 1 Stunde 30 Minuten

István Kerékgyártó

wurde 1953 in der südungarischen Stadt Kaposvár geboren. Zuerst studierte er Jura, später Philosophie. Zehn Jahre lang lehrte er Philosophiegeschichte an der Universität in Pécs. Nach der Wende wechselte er von der Lehrtätigkeit in die Wirtschaft: Zusammen mit Freunden gründete er in Budapest eine Finanzberatungsfirma und nahm so als Rechtsanwalt an der Privatisierung der ungarischen Wirtschaft teil. Nach einigen Jahren wurde er Miteigentümer von mittleren und Großunternehmen. Zehn Jahre lang war er Geschäftsmann, dann wurde er als stellvertretender Staatssekretär Mitglied der Regierung.

Im Jahr 2000 dann, im Alter von 47 Jahren, fing er plötzlich wieder ein neues Leben an: er begann zu schreiben. Mit dem Erstlingswerk, dem „Vermögensroman“, in dem er die Wende und die innere Welt der ungarischen Neukapitalisten durchleuchtete, errang er einen bedeutenden Erfolg. Im zweiten wandte er sich der Vergangenheit zu und schilderte mit beißendem Spott die Machenschaften der kleinen Leute in der sozialistischen Ära. Unter dem Titel „Engelsfurz“ ist dieser Roman 2006 auf Deutsch erschienen. Mit „Milán Trüffel“, seinem nächsten Buch, ging er noch weiter zurück in die Vergangenheit – er nahm das mondäne Budapest der Österreich-Ungarischen Monarchie aufs Korn.

2012 erschien „Rückwärts“. Dieser Roman beginnt mit dem Tod eines Obdachlosen in unseren Tagen und verfolgt dessen Leben zurück bis zu seiner Geburt. Auch dieser Roman wurde ein Erfolg und ebenfalls dramatisiert; das Stück findet seit drei Spielzeiten im berühmten Katona József Theater den Beifall des Publikums.

Im Frühjar 2014 kommt sein satirisch-bitterböser Roman „Schlinge“ in die Buchhandlungen, in dem er die vom Geld deformierten menschlichen Beziehungen beschreibt. Das daraus entstandene Bühnenstück „Geldreigen“ hat in diesem Herbst am Theater tri-bühne Premiere. Der Roman wurde auch ins Deutsche übertragen.

István Kerékgyártó stellt beide Romane – „Rückwärts“ und „Geldreigen“ – an einem Abend vor. Edith Koerber wird Ausschnitte aus den Romanen lesen.
 

Preise: 10 € (ermäßigt 7 €).

Ermäßigungsberechtigt: Schüler, Azubis, Studenten, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte.
(Begrenztes Kontingent für ermäßigte Karten , frühe Bestellung ratsam!)

Weitere Infos zum Kartenvorverkauf
und zum 12. Stuttgarter Europa Theater Treffen (SETT 2014) unter:
www.sett-festival.eu
 

Siehe auch:

Geldreigen

von István Kerékgyártó
Theater tri-bühne, Stuttgart
Inszenierung: László Bagossy

Fotogalerie

Nächste Vorstellung:

14 Nov | Freitag | 20:00 Uhr | Rahmenprogramm SETT 2014

 

 

 

 


 

 

Magyar regényből rendezett Stuttgartban Bagossy LászlóKerékgyártó István Hurok című regényének színpadi változatát mutatta be Geldreigen címmel a stuttgarti Theater tri-bühne pénteken.

Kerékgyártó István az MTI-nek elmondta: Hurok című regénye az idei könyvfesztiválon jelent meg. A mű színpadi adaptációját is ő készítette, a német változat pedig Révay Gézának, a Theater tri-bühne dramaturgjának a munkája.
Mint mondta, a darabot Bagossy László rendezi, de több magyar vonatkozása is van a produkciónak: az előadás díszlettervezője Bagossy Levente, jelmeztervezője pedig Balogh Renáta.
Az író kitért arra, hogy a 12. Stuttgarti Európai Színházi Találkozón, a SETT-en - amelyet november 7. és 23. között rendeznek meg - ezzel a darabbal szerepel a Theater tri-bühne; a Geldreigen november 13-án látható. Hozzátette, hogy a fesztiválon a népes nemzetközi mezőnyben két magyar társulat is szerepel: a budapesti Katona József Színház a Szép napok, a Pintér Béla Társulat a Szutyok című előadásával vesz részt a rendezvényen.

A szerző elmondta, hogy előző, Rükverc című regényét Bécsben kiadták németül és a stuttgarti fesztiválon tartanak egy könyvbemutatót, amelyen fel is olvasnak a kötetből, emellett az előadásról, a Geldreigenről is szó lesz. 

 


 

1914 HUNDERT JAHRE DANACH       

PRÄSENTATION DER ZEITSCHRIFT BETON INTERNATIONAL

Datum : 30. September 2014 19.00 Uhr

Ort : Hauptbücherei am Gürtel, Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien

TRADUKI als ein europäisches Netzwerk für Übersetzungen und literarische Kommunikation zwischen den Ländern Südosteuropas und deutschsprachigen Ländern förderte im März 2014 die Ausgabe der Zeitung „Beton International“ mit dem Themenschwerpunkt „1914: Hundert Jahre danach“, die als Beilage der Berliner Tageszeitung taz erschienen war. Die Herausgeber dieser Sonderbeilage waren die kroatisch-deutsche Übersetzerin und Autorin Alida Bremer und der serbische Autor Saša Ilić; 28 Autorinnen und Autoren aus allen Ländern des ehemaligen Jugoslawien, aus Ungarn und Österreich beteiligten sich an diesem Projekt. Ihnen wurde die Frage gestellt: „Was bedeutet für uns im Jahr 2014 das Attentat von Sarajevo?“ Entstanden ist eine Sammlung verschiedener Essays, Erzählungen, Erinnerungen (etwa die Erinnerung von Davor Korić an seinen Großvater Ivan Kranjčević, der am Attentat beteiligt war), ein Dramolett und zwei Gedichte. 

 

KulturKontakt Austria ist ein Mitglied des Netzwerks TRADUKI von seiner Gründung an und lädt am 30. September 2014 zur Präsentation dieses Projekts ein. György Spiró aus Budapest, Birgit Pölzl aus Graz, Davor Korić aus Sarajevo/Köln und Dragana Mladenović aus Belgrad lesen ihre Texte und diskutieren mit der Moderatorin Alida Bremer über das Thema.

 

 

Moderation 

Alida Bremer

 

Am Podium

Davor Korić, Autor, Schauspieler und Journalist aus Sarajevo/Köln

Dragana Mladenović, Autorin aus Belgrad

Birgit Pölzl, Autorin, Leiterin des Ressorts Literatur im Kulturzentrum bei den Minoriten, Graz

György Spiró, Autor, aus Budapest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Der Nischen Verlag bittet zur

BUCHPRÄSENTATION

István Kerékgyártó

RÜCKWÄRTS      

 Freitag,  12. September 2014,  19.00 Uhr

VinziRast-mittendrin,

Währingerstraße 19, 4.

Stock, 1090 Wien

 

Buchvorstellung und Gespräch mit dem Auto durch  den Literaturkritiker Wilhelm Droste Lesung

aus dem Buch: Stefan Bernhard  

              

Er ist weder besonders klug, noch ist er ein besonders guter Mensch, und doch fragt  man sich, warum Zsolt Vidra  so enden musste - als  Penner, nackt, erfroren auf einer Budapester Parkbank. Hatte ihm doch seine Mutter bei der Geburt gewünscht, er möge reich, gesund und erfolgreich werden:

Er hatte auch gute Tage gehabt, als Verlader in einem Wurstkombinat im kommunistischen Ungarn, aber hat halt auch gestohlen. Er verliebt sich in ein wunderschönes Mädchen, die aber als Zigeunerin schon einem anderen versprochen ist, das Ende der Geschichte ist absehbar. Er arbeitet als Nachtwächter und träumt nach der Wende vom schnellen, großen Geld, um dann nur noch tiefer zu fallen.

Gut, seine Karten waren vom Anfang an nicht die besten - der Vater ist die meiste Zeit im Gefängnis, die Mutter arbeitet in der Kneipe "Zur blauen Maus", und Zsolti ist sich meist selbst überlassen. Aber er ist auch ein ungeschickter Träumer, der mit schlafwandlerischer Sicherheit immer die falsche Gesellschaft sucht - und so säumen Schläger, Prostituierte und zuletzt Penner seinen Weg.

Abwärts.

"Rückwärts" ist der Titel des Romans, in dem der ungarische Autor István Kerégyártó grandios die Geschichte des Zsolt Vidra erzählt, beginnend mit seinem Ende und endend mit seiner Geburt. Faszinierend ist nicht nur die brilliante Übersetzung von Éva Zádor, sondern auch die Heiterkeit, mit der diese an sich traurige Geschichte erzählt wird.

"Rückwärts"

ist eine neue Perle der ungarischen Literatur, die im Wiener Nischen Verlag erscheint.

 

István Kerékgyártó RÜCKWÄRTS - Roman

- Aus dem Ungarischen von Éva Zádor

180 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag,

130 x 204, ISBN

978-3-9503345-8-6, 18,80 Euro

 

István Kerékgyártó wurde 1953 in Kaposvár geboren. Er studierte Jura und Philosophie, war Dozent an der Universität, Beamter und Geschäftsmann. Mit siebenundvierzig Jahren kehrte er seinem bisherigen Leben den Rücken und begann zu schreiben. „Rückwärts” ist sein vierter Roman.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Ivan Sandor: Husar in der Hölle - 1914

Linz, Stifter-Haus 26. Mai 2o14

Mit dem Autorn, mit dem Übersetzern, György Buda