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Übersetzer

 

 

 

GYÖRGY BUDA

 

Geboren 1945 in Hutthurm (Bayern), bis 1956 in Ungarn, Matura am Ungarischen Realgymnasium in Bayern, Studium der Geologie und Abschluss der Übersetzer- und Dolmetscherausbildung in Wien, bis 2014 Lektor am Zentrum für Translationswissenschaften.

Tätigkeit als Literaturübersetzer, Konferenzdolmetscher, Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher (Ehrenmitgliedschaft); Mitgliedschaften: “IG Autorinnen Autoren”, "Übersetzergemeinschaft"; "Universitas" (Ehrenmitgliedschaft), Verein der Sprecher und Darsteller „VOICE“, ungarischer Belletristenverband, Verband der ungarischen Literaturübersetzer „MEGY“

Preise, Auszeichnungen

Übersetzerpreis der Stadt Wien 1993, 1997; Preis des Bundeskanzleramtes fürliterarisches Übersetzen 2006; Prämie des Bundeskanzleramtes für 

literarisches Übersetzen 2008, 
Ritterkreuz des Verdienstordens der Republik Ungarn 2008 für 
kulturmittlerische Arbeit

Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung "Translatio"2012;
Nominiert als Übersetzer für den Internationalen Literaturpreis Berlin mit Krisztina Tóth 2015, Shortlist

Karel Capek-Medaille der Federation International des Traducteurs 2017 

 

Übersetzungen, Prosa, Drama (Auswahl):  

Imre Kertész, Romane und Essays,

Péter Esterházy, Reden, Artikel, Theaterstücke, Oratorien, Prosa über Fußball und Literatur, Bauchspeicheldrüsentagebuch

László Krasznahorkai, literarische Reiseberichte, Kurzprosa

Lajos Parti Nagy, Novellen, Dramen, Artikel

Ottó Tolnai, Novellen

Gyula Krúdy, Romane

Péter Farkas, Roman

Krisztina Tóth, Roman, Novellen

László Garaczi, Romane, Novellen

Iván Sándor, Roman

Gergely Péterfy, Roman

Lyrik (Auswahl):

Ferenc Szijj, Ottó Tolnai, Zsófia Balla, Zoltán Halasi, Anna T. Szabó, Magda Székely, Krisztina Tóth, Ágnes Gergely, Zsuzsa Rakovszky, Magda Székely, István Domonkos

Eigene Prosa und Lyrik in deutscher und ungarischer Sprache

Herausgeber einer Anthologie (PODIUM-Sonderheft Ungarn, 2005)

  


 

 

 

EVA ZADOR

 

Geboren 1966 in Frankfurt am Main. Studium der Germanistik und Finnougristik in Göttingen, seit 1995 als freischaffende Übersetzerin und Lektorin tätig. Redaktionelle Mitarbeiterin der Zeitschrift Drei Raben – Zeitschrift für ungarische Literatur, seit 2006 muttersprachliche Tutorin im Rahmen des Programms „Literarisches Übersetzen“ am Budapester Balassi-Institut für ÜbersetzerInnen ungarischer Literatur in die deutsche Sprache. Seit Januar 2012 Mitarbeiterin der Website HuBook.de zur Popularisierung ungarischer Literatur im deutschen Sprachraum und Anregung deutschsprachiger Verlage zur Herausgabe ungarischer Literatur.

 

Publikationen (eine Auswahl)

  • Horányi, Katalin: Die Grenzgängerin. Ullstein Verlag, Berlin 1999.
  • Ottlik, Géza: Die Weiterlebenden. Roman. Kortina Verlag, Wien 2006.
  • Márton, László: Das Versteck der Minerva. (gemeinsam mit Wilhelm Droste) Folio Verlag, Wien 2008.
  • Kaffka, Margit: Ameisenhaufen. Kortina Verlag, Wien 2008.
  • Szijj, Ferenc: Brotzettel. In: Dichterpaare – Ferenc Szijj und Peter Waterhouse (gemeinsam mit Wilhelm Droste). Kortina, Wien – Budapest 2009.
  • Krasznahorkai, László: Seiobo auf Erden. (Lektorat) S. Fischer Verlag, Frankfurt a. M. 2010.
  • Pécs – Ein Reise- und Lesebuch. Herausgabe und Redaktion (gemeinsam mit Wilhelm Droste). Stiftung Drei Raben/ Arco Verlag. Wien/Wuppertal – Budapest 2010.
  • Lángh, Júlia: Ein Mädchen in zwei Welten, Nischen Verlag, Wien, 2013.
  • Krasznahorkai, László: Die Welt voran. (Lektorat) S. Fischer Verlag, Frankfurt a. M. 2014.
  • István Kerékgyártó: rückwärts, Nischen Verlag, Wien, 2014.
  • Barnás, Ferenc: Der Neunte. Nischen Verlag, Wien 2015.
  • Kiss, Noémi: Schäbiges Schmuckkästchen – Reisen in den Osten Europas. Europa Verlag, Berlin 2015.
  • Szilasi, László: Die dritte Brücke. Nischen Verlag, Wien 2015.
  • Barnás, Ferenc: Ein anderer Tod. Nischen Verlag, Wien 2016.
  • Miklós, Tamás: Der kalte Dämon – Versuche zur Domestizierung des Wissens. C. H. Beck Verlag, München 2016.
  • Kiss, Tibor Noe: Stumme Wiesen. Nischen Verlag 2017.
  • Kiss, Noémi: Dürre Engel. Europa Verlag, Berlin 2018.

 

Zudem zahlreiche Übersetzungen (László Krasznahorkai, Dénes Krusovszky, Orsolya Bencsik, András Forgách, György Petri, Tibor Zalán usw.) in Anthologien und Zeitschriften (Horen, Literatur und Kritik, Neue Rundschau, Lichtungen) sowie Übersetzung zahlreicher Drehbücher (u. a. von Benedek Fliegauf, Ildikó Enyedi, Róbert Alföldi, János Szász, György Pálfi) und Dramen (u. a. von László Darvasi, János Háy). 

 


 

 

  

ERNŐ ZELTNER

geboren am 28.05.1935 in Sopron/Ödenburg, zweisprachig aufgewachsen; Junglehrer, ab 1953 Studium der Germanistik und der ungarischen Sprach- und Literaturwissenschaft an der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest bis November 1956.

1957-61 Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft in Wien dank eines Rockefeller-Stipendiums; Promotion mit einer Dissertation über den expressionistischen Lyriker und Dramatiker Walter Hasenclever.

Seit 1961 mit Renate Zeltner, promovierte Historikerin und Kunsthistorikerin, verheiratet; ein Sohn und zwei Töchter.

Nach einem kurzen Intermezzo als Regieassistent beim Fernsehen in Hamburg Wechsel in die Verlagslaufbahn. 1962-1965 Redakteur am Bibliographischen Institut/Duden Verlag in Mannheim; 1966-1989 Redaktionsleiter, später Chefredakteur beim Bertelsmann Verlag in Gütersloh und München.

Lebt und arbeitet seit 1989 in Rettenschöss bei Kufstein als Herausgeber, Übersetzer, Lektor und Autor; betreibt zusammen mit seiner Frau ein Redaktionsbüro.

2010 Auszeichnung PRO CULTURA HUNGARICA des Ministers für Bildung und Kultur der Republik Ungarn.

 

Literarische Übersetzungen aus dem Ungarischen (Auswahl):

Németh, László:  Historische Dramen (Galilei, Hus)

Benedek, István:  Der vergoldete Käfig (Roman)

Márai, Sándor:  Himmel und Erde (Poetische Betrachtungen)

Márai, Sándor:  Die jungen Rebellen (Roman)

Márai, Sándor:  Ein Hund mit Charakter (Roman)

Márai, Sándor:  Die vier Jahreszeiten (Poetische Betrachtungen)

Kertész, Imre:  Budapest, Wien, Budapest, 15 Bagatellen in „Die exilierte Sprache“, Reden und Essays

Vámos, Miklós: Buch der Väter (Roman)

Vámos Miklós: Vom Lieben und Hassen (Roman)

Rakovszky, Zsuzsa: Im Schatten der Schlange (Historischer Roman)

Závada, Pál: Das Kissen der Jadwiga (Roman)

Závada, Pál: Das Vermächtnis des Fotografen (Roman)

Szép, Ernő: Die Liebe am Nachmittag (Roman)

Tóth, Krisztina: Strichcode (Erzählungen)

Krúdy/Szép/Szerb: Ich liebte eine schöne Frau (Erzählungen)

Zsolt, Ágnes: Das rote Fahrrad (Tagebuch)

Spíró, György: Der Verruf (Roman)

Sándor Lénárd: Am Ende der Via Condotti – Römische Geschichte

Ernő Szép: Zerbrochene Welt: Drei Wochen 1944

 

Autor und Herausgeber:

Zeltner, Ernő: Ungarn – Land und Leute

Zeltner, Ernő (Hrsg): Der Schimmel Scheptalo u.a. Pferdegeschichten aus aller Welt

Zeltner Ernő: Sándor Márai (Biographie)

Márai, Sándor (Hrsg.): Tagebücher I und II; mit Anmerkungen und einem Nachwort versehen von Ernő Zeltner

Krúdy/Szerb/Szép: Ich liebte eine schöne Frau (Erzählungen); herausgegeben und übersetzt von Ernö Zeltner, mit einem Vorwort von György Dalos

 


 

 

  

 

PÉTER BOGNÁR

Peter Bognar wurde 1975 in Wien geboren. Er studierte in Wien und Budapest Philosophie, Politikwissenschaft und Ungarische Literatur. Er ist seit 2001 Ungarn-Korrespondent der österreichischen Zeitung „Die Presse”. Neben seiner journalistischen Tätigkeit arbeitet er als Übersetzer.