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Übersetzer

 

 

 

GYÖRGY BUDA

geboren 1945 in Hutthurm/Bayern, Studium in Wien am Institut für Übersetzen und Dolmetschen. Übersetzt Imre Kertész, Péter Esterházy, Lajos Parti Nagy, László Garaczi, László Krasznahorkai, Ottó Tolnai u a. Diverse Preise für literarisches Übersetzen, Ritterkreuz des Verdienstordens der Republik Ungarn 2008 für kulturmittlerische Arbeit und Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung „Translatio“ 2012.

 Martin Pollack und György Buda erhalten internationale Übersetzerpreise Dachverband ehrt österreichische Übersetzer bei Weltkongress in Brisbane

Wien, 3. August 2017

Mit György Buda wurde ein weiterer, ebenfalls bereits reich mit Preisen bedachter österreichischer Übersetzer in Brisbane geehrt. Er erhielt die Karel-Čapek-Medaille, die für literarische Übersetzungen aus einer weniger verbreiteten Sprache verliehen wird. Seine Übersetzungen aus dem Ungarischen stellen ein in seiner Vielfalt und Intensität kaum zu überbietendes Textuniversum dar, dessen Herausforderungen er meisterhaft bewältigt. Die Flüche bei Imre Kertész etwa oder die ideenreiche und innovative Sprache von Peter Esterházy, die sich aus den verschiedensten historischen und aktuellen Bezügen zu Kunst, Literatur usw. speist, finden in ihm einen ebenso lustvoll mit der Sprache spielenden Übersetzer. György Buda, der auch als Gerichtsdolmetscher und Fachübersetzer bzw.-dolmetscher tätig ist, zeigte sich sehr erfreut darüber, dass alle drei österreichischen Mitgliedsverbände in der FIT ihn gemeinsam für diese Auszeichnung vorgeschlagen hatten, und sagte in seiner Dankesrede: „Es erfüllt mich mit Stolz, dass meine Kollegen in allen Bereichen meiner übersetzerischen Tätigkeit der Meinung waren, dass meine Arbeit diese Auszeichnung verdient.“

 

 

 

  

EVA ZADOR

geboren 1966 in Frankfurt am Main, Studium der Finno-ugristik und Germanistik in Göttingen, arbeitet seit 1996 als freiberufliche Übersetzerin, Mitherausgeberin der Zeitschrift Drei Raben für ungarische Literatur und Kultur. Übersetzt u. a. Géza Ottlik, Margit Kaffka, László Márton, János Háy.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ERNŐ ZELTNER

wurde 1935 im ungarisch-österreichischen Grenzgebiet geboren, wuchs zweisprachig auf, studierte in Budapest Ungarische und ungarische und deutsche Literatur und floh 1956 nach Wien. Für seine Verdienste um die ungarische Literatur wurde der Übersetzer von Sándor Márai, Pál Závada, Krisztina Tóth, Zsuzsanna Rakovszky  u. a. 2010 mit der Pro Cultura Hungariae-Medaille geehrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PÉTER BOGNÁR

Peter Bognar wurde 1975 in Wien geboren. Er studierte in Wien und Budapest Philosophie, Politikwissenschaft und Ungarische Literatur. Er ist seit 2001 Ungarn-Korrespondent der österreichischen Zeitung „Die Presse”. Neben seiner journalistischen Tätigkeit arbeitet er als Übersetzer.